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Aguras, der Puppenspieler
- written in the book of shadows -
"Ich spiel mit deinen Ängsten, mach sie mir zu Nutzen, bis sie dich schließlich selber zerstören."

Ein äußerst düsterer Kerl, dessen bloßes Erscheinen Angst und Schrecken verbreitet, der die unheimliche Fähigkeit besitzt, in die tiefsten Tiefen der Psyche vorzudringen. Er kann die Gedanken der Bewohner Lost Shadowlands manipulieren und ihre innersten Geheimnisse und Ängste offenlegen. Mit diabolischer Freude spielt er mit den Gefühlen und Unsicherheiten seiner Opfer, wie ein Puppenspieler, der seine Marionetten tanzen lässt. Seine Fähigkeit, die Gestalt zu ändern, gepaart mit seiner unheimlichen Kraft und seinem unstillbaren Durst nach Chaos, machen ihn zu einem der gefährlichsten Wesen, die je existiert haben. Er ist ein Meister der Täuschung, ein Manipulator der Gedanken und ein rücksichtsloser Jäger, der seine Opfer mit grausamer Präzision auswählt und vernichtet.
"Die Angst zog mich an, ließ mich erwachen, doch ohne sie bin ich ein Schatten meiner Selbst."


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Aguras bezieht seine Kraft aus den Ängsten, die er in den Herzen seiner Opfer sät und sie bis zur Unerträglichkeit steigert. Er flüstert ihnen düstere Gedanken ins Ohr, lässt sie an ihren eigenen Fähigkeiten zweifeln und steigert ihre Unsicherheiten, bis sie schließlich den Wahnsinn verfallen. Seine Opfer verlieren jeglichen Bezug zur Realität, sie werden zu Schatten ihrer selbst, gefangen in einem endlosen Albtraum, aus dem es kein Erwachen zu geben scheint. Und da er in vielen verschiedenen Formen auftritt, ist es fast unmöglich ihm aus den Weg zu gehen. Sein Aussehen kann sich von einem Moment auf den anderen ändern, sodass er sich mühelos anpassen kann, ohne Verdacht zu erregen. Manchmal erscheint er als charmanter junger Mann, manchmal als schlichte alte Frau. Diese Fähigkeit zur Verwandlung macht ihn zwar zu einem Meister der Täuschung, aber ein verräterisches Zeichen begleitet ihn immer: Ein Blutfleck hinter seinem rechten Ohr.

Trotz seiner scheinbaren Unbesiegbarkeit gibt es eine Schwachstelle, die seine Macht ins Wanken bringen kann: Sein tief verwurzelter Egoismus. Der Schlüssel besteht darin, ihn dazu zu bringen, seine eigenen Kraft gegen sich selbst zu richten. In den Momenten, wenn sein Verlangen nach Macht und Kontrolle auf unüberwindbaren Widerstand stößt, weist sein Verhalten Unsicherheit auf, und eine innere Angst entsteht. Mit etwas Glück und der richtigen Taktik lässt er sich dann in eine Ecke drängen, aus der er keinen Ausweg mehr findet und es bietet sich die seltene Gelegenheit, ihn wieder in die Dunkelheit zu schicken, aus der er einst gekrochen ist. Doch wie lange er dort verharrt, bleibt ungewiss. Seine Rückkehr ist an Ängsten gebunden, die er als dunkle Energiequelle nutzt. Solange Angst herrscht, von der er sich nähren kann, besteht die Gefahr, dass er wieder Kraft gewinnt, zurückkommt und von neuem sein Unwesen treibt.

Obwohl er hauptsächlich allein handelt, findet er manchmal Freude daran, mit anderen Wesen wie zum Beispiel den Badikrus zusammenzuarbeiten. Diese daimorischen Frauen teilen seine Vorliebe für Chaos und Zerstörung. Ihre Zusammenarbeit ist selten, aber wenn es dazu kommt, hinterlassen sie eine Spur des Terrors und der Verwüstung, die ihresgleichen sucht.

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