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The Evolution of Lost Shadowlands
- die das schicksal zerreißenden - die aus dem zerrissenen geborenen -

In Anbetracht der Umstände ihrer Geburt, war es nicht weiter verwunderlich, dass sie die Daimorien bevorzugt in kargen, felsigen Regionen aufhielten, an denen ein gedämpftes Zwielicht herrschte. Dort fanden sie sich in kleinen Gruppen zusammen und beobachteten ihre Umgebung in dem Versuch, die Welt zu verstehen, in die sie hineingeboren wurden. Ihr Antrieb war nicht Neugier wie bei den anderen jungen Völkern, sondern das Bedürfnis, die eigene innere Unruhe zu ordnen und einen Platz zu finden, der zu ihnen passte. Sie waren von sehr großer, schlanker Figur und mit rauer, unebener Haut bedeckt.
Die Daimorien - Kinder der Zerrissenheit


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Die Daimorien (Dämonen) sind die direkte Manifestation eines inneren Konflikts von Va’ohn. Als dieser beim Anblick der ersten Kinder der Welt von einer Mischung aus Faszination und Angst überwältigt wurde, gerieten seine Gefühle in eine tiefe Zerrissenheit, die zur Folge hatte, dass sich ein Splitter seines Herzens löste. Der Splitter fiel diesem Bruch im Bewusstsein und dort formten sich die Daimorien. Sie wurden als Kinder der Emotion geboren.
Da sie aus zwei widerstreitenden Gefühlen geboren wurden, ist auch ihr Wesen zutiefst gespalten. Sie können extreme Empathie, aber auch absolute, kalte Distanz zeigen. Ihr Geist ist ein permanentes Schlachtfeld dieser Ur-Emotionen. Da sie kein Erbe von Tag oder Nacht in sich tragen, sind vollkommen immun gegen die Schwächen des Tageslichts oder der Nacht, sie existieren außerhalb des natürlichen Rhythmus. Viele von ihnen nehmen die Welt oft distanziert und beobachtend wahr. Sie besitzen die Fähigkeit, Gefühle zu "sehen", jedoch nicht als Farben oder Formen, sondern als Schwingungen, die sie intuitiv deuten können. Sie verstehen die Welt durch Emotionen, nicht durch Logik, und ihre Stärke liegt darin, das Unsichtbare wie Angst, Zweifel, Begierde oder Sehnsucht zu spüren. Diese Gabe macht sie zu gefürchteten Gegnern und wertvollen Verbündeten.
Linguistische Herleitung & Etymologie:

Daimoirien leitet sich aus zwei realen, altgriechischen Wortstämmen sowie einem kollektiven Suffix ab. Es handelt sich um ein plausibel konstruiertes Kompositum. Eine solche Kombination ist im antiken Sprachgebrauch zwar nicht überliefert, orientiert sich aber eng an den Prinzipien der klassischen griechischen Wortbildung.
Der Wortstamm Dai- basiert auf dem altgriechischen Verb daíomai, welches in der antiken Philologie real "zerteilen", "zerreißen" oder "zuweisen" bedeutet. Der Mittelteil -moir- entstammt dem altgriechischen Substantiv moîra, das in der klassischen Sprachwissenschaft einen zugewiesenen "Anteil" oder das "Schicksal" bezeichnet. Das Suffix -ien (abgeleitet vom klassischen Kollektiv- und Ortsendungssuffix -ia) dient im Sprachgebrauch zur Definition einer Kulturgemeinschaft oder deren Lebensraums.
Frei übersetzt bedeutet der Name "Die das Schicksal Zerreißenden" oder "Die aus dem Zerrissenen Geborenen".

Singular neutral: ein Daimoiri, Singular männlich: der Daimoiri, Singular weiblich: die Daimoiria, Plural / Kollektiv: die Daimoirien