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Gordim, der blinde Seher
- written in the book of folks -
"Es gibt viele Arten zu sehen, auch wenn man nichts sieht."

Durch seine übersinnlichen Fähigkeiten ist er ein gern gesehener Gast in der Taverne. Allerdings ist er eher schweigsam, sitzt lieber in einer Ecke und trinkt in Ruhe seinen Becher Bier, als sich vor den anderen Gästen zum Clown zu machen. Er beobachtet, ohne zu starren, hört zu, ohne sich einzumischen, und wirkt dabei seltsam präsent, obwohl sein Blick ins Leere geht. Er besitzt das Innere Auge und hat die Gabe eines Sehers.


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Die Aussage, dass er beobachtet ohne zu starren mag vielleicht etwas befremdend wirken, da er von Geburt an blind ist, aber wer ihn näher kennt, weiß, dass diese Worte genau ins Schwarze treffen. Denn obgleich seine Augen noch nie das Tageslicht wahrgenommen haben, ist er durchaus in der Lage durch seine anderen Sinne alles genau zu verfolgen, auch ohne eine seiner zahlreichen Visionen.

Zu den Versionen sei erwähnt, dass sie zwar Gefahr aufzeigen, aber die Ursache nicht erkennen lassen, Wege offenbaren, aber die Ziele im Unklaren lassen. Ansonsten sind sie jedoch relativ präzise, lassen jedoch situationsbedingt teilweise sehr viel Spielraum. Jetzt mag der eine oder andere vielleicht denken: Ein Seher mit unklaren Blick? Dazu sei soviel gesagt: Selbst im Buch des Lebens sind die Worte veränderbar....

Im Grunde genommen ist Gordim eine Art Wächter, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbindet, kein Kämpfer, aber ein Wegweiser für jene, die kämpfen müssen. Was man mit seinen Visionen anstellt, oder wie man sie für sich selber interpretiert, liegt nicht in seiner Macht.