Der Mond

Magie aus dem All


Neben der Sonne ist der Mond einer der wichtigsten Himmelskörper und nimmt durch seine Gravitation Einfluss auf die Wasserverhältnisse der Ozeane, mit seiner Energie beeinflusst er die Erde durch die Gezeiten Ebbe und Flut. Und da wir Menschen zu mehr als der Hälfte aus Wasser bestehen, ist anzunehmen, dass seine Bewegung auch Einfluss auf unseren Körper und unser Befinden hat. Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er an die Magie des Mondes glaubt oder nicht.

Früher richtete sich der weibliche Körper fast immer nach diesen Phasen, darum entspricht er dem weiblichen Prinzip. Viele Kulturen verehrten den Mond als Mondgöttin, sie symbolisiert Fruchtbarkeit, die intuitive Seite der Schöpfung, die Dunkelheit mit all ihren Geheimnissen. Für viele Religionen ist der Vollmond noch heute ein besonderer Zeitpunkt.

Der Mond - Geheimnisvoller Begleiter unserer Erde - Aktuelle Zeiten im Überblick
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Der Mond umkreist die Erde in einem Rhythmus von fast 28 Tagen. Durch seine Umlaufbahn um die Erde herum ist der Mond mal mehr, mal weniger sichtbar. Er steht immer in einem anderen Winkel zur Sonne, dadurch wird die Seite, die der Erde zugewandt ist, unterschiedlich bestrahlt - die Mondphasen: Neumond, Zunehmender Sichelmond, Zunehmender Halbmond (Erstes Viertel), Zunehmender Dreiviertelmond, Vollmond, Abnehmender Dreiviertelmond, Abnehmender Halbmond (Letztes Viertel), Abnehmender Sichelmond

Auf dem Neumond folgt der zunehmende Mond, dessen Sichel nach links geöffnet ist. Er braucht 6 Tage um zum Halbmond zu werden, am 14. Tag ist er zum Vollmond geworden. Es folgt die Phase des abnehmenden Mondes. Innerhalb von 13 Tagen wird die nach rechts geöffnete Sichel immer schmäler, bis die Phase des Neumondes eintrifft. Wenn man sich auf der Südhalbkugel befindet ist der Mond jeweils anders herum "geöffnet".


Neumond (Dunkler Mond):
In dieser Phase befindet sich der Mond zwischen Sonne und Erde. Da die Sonne nur die der Erde abgewandte Mondhälfte anstrahlt, ist der Neumond von der Erde aus im Normalfall nicht sichtbar.
Weil er den Start in einen neuen Zyklus markiert, steht der Neumond für den Neubeginn. Die Erneuerungsenergie wird gebündelt. Der Moment des Loslassens und Leerwerdens ist gekommen - die optimale Voraussetzung für einen Neuanfang. Zeit die Samen seiner Zukunftspläne zu sähen. Projekte planen, sich neu Ausrichten und bewusst Neues angehen, sich für persönliche Wünsche & Träume Zeit nehmen, sie aufschreiben oder sich in sie hineindenken. Der Neumond kann in jeder Hinsicht für ein Großreinemachen genutzt werden, ob im Haushalt oder auf seelischer Ebene. Es fällt nun leichter, eine schlechte Gewohnheit aufzugeben oder einen Konflikt beizulegen. Ein neuer Zyklus beginnt.


Zunehmender Mond:
Im zunehmenden Mond liegt der Fokus auf dem Aufbauen und Kraftsammeln. Er steht für Aufnahme und oberirdisches Wachstum, die Säfte steigen nach oben. Die Samen der Zukunftspläne beginnen unter dem zunehmenden Mond zu blühen und gedeihen. Die Kreativität wächst, Projekte gehen jetzt besonders schnell voran, es ist die optimale Zeit, um tiefer in seine Vorhaben einzutauchen, erste Grundsteine zu legen und seine Energie in die zuvor erdachten Wünsche & Träume zu stecken. Wenn die Sichel zu einem Halbmond herangewachsen ist, kann die Motivation etwas nachlassen.
Vollmond:
In dieser Phase stehen Sonne und Mond in Opposition zueinander. Die Sonne leuchtet jetzt die der Erde zugewandte Mondseite ganz aus, der Mond steht die ganze Nacht am Himmel.
Das Maximum ist erreicht, und wie beim Neumond handelt es sich letztlich um einen Umkehrpunkt. In der Natur gibt es einen Wechsel von Aufnahme zu Abgabe. Der Vollmond gilt als sehr emotionale Phase, in der sich viele Menschen aufgewühlt und verletzlich fühlen, unruhig sind oder aber besonders stark ihre Intuition spüren. Sind die zum Neumond erdachten Träume & Wünsche noch nicht vorangekommen, können diese noch einmal überdacht/verinnerlicht werden. Hauptzeit für die rituelle Arbeit und Prophezeiungen, wie Schutzzauber, Beschwörungen usw. Er steht auch für Liebe, Wissen, Träume und zugelassene Umarmung.
Abnehmender Mond:
Mit dem abnehmenden Mond löst sich die Spannung. Angesammelte Energie strebt nach außen, einem tiefen Ausatmen gleich. Es wird wieder ruhiger und es ist Zeit sich nach der harten Arbeit bewusst zu entspannen. Neuen Projekte sollten nicht gestartet, sondern der bisherige Erfolg reflektiert werden. Der Zeitpunkt frische Inspiration zu schöpfen und herauszufinden, was man wirklich möchte und von welchen Träumen & Wünschen man sich verabschiedet sollte ist gekommen. Diese Phase steht für die Abgabe der Kräfte, für Reinigung der Aura oder um negative Einflüsse zu verbannen.