Feine kleine Reime....

Gedankengänge | Gedichte & Texte | Sprüche & Weisheiten


Helles Licht

Ein Portal zur anderen Welt,
magisches Verlangen,
ein Lächeln das Gesicht erhellt,
in Erwartung dahin zu gelangen.
Zaghaft einen Schritt gehen,
nichts mehr sehen,
außer dieses Tor zum Neuanfang,
gehe ich den Weg entlang,
der mir vorbestimmt scheint,
ein Herz das nicht mehr weint,
nur tiefe Liebe spürt,
von wohlender Wärme berührt.
Die Chance auf ein neues Leben,
gehe ich, drehe mich nicht um,
denn es muss noch mehr geben,
als die Dunkelheit um mich herum.
Vor Augen ein festes Ziel,
kein Spiel,
und trotz der Ungewissheit,
das Herz vor Freude schreit,
und voller Erwartung schneller schlägt,
Glücksgefühl sich auf die Seele legt,
tiefe Liebe erklingt,
neues Erwachen winkt.

© Morgan MacAilis Juni 2002
Herz an Herz....

Hände auf der Haut
so vertraut
tief in die Augen sehen
ohne Worte verstehen

Verlangen macht sich breit
lässt alles andere vergessen mit der Zeit
nach Wärme sehnend
aneinander lehnend

Glücklich die Augen schließen
nur noch die Nähe genießen
die Lider senken
nichts mehr denken

Herz an Herz
kein Kummer, kein Schmerz
den Anderen spüren
berühren

Zwei Hälfen die zusammengehören
einander betören
für immer und nun
in des Anderen Armen rum

© Morgan MacAilis November 2000
Zeit wird kommen

Eine lange Zeit der Dunkelheit
liegt vor uns gewiss
eine lange Zeit der Einsamkeit
wird für uns heran brechen
doch ich werde dich finden
in den wirren der Welt

eine lange Zeit der Traurigkeit
wird schwer machen unser Herz
eine Lange Zeit der Benommenheit
wird über uns hereinbrechen
doch ich werde dich finden
in den Wirren der Welt


eine lange Zeit der Grausamkeit
wird vor uns liegen
eine lange Zeit der Hoffnungslosigkeit
wird auf uns herausbrechen
doch ich werde dich finden
dann werden wir uns verbinden
und eine Einheit bilden
die alles übersteht
und ihren Weg geht

© Morgan MacAilis 2006
Das Vögelchen

Von Ost nach Süd, von West nach Nord,
ein Vöglein fliegt von Ort zu Ort.
Er hebt sein Stimmchen, singt von ganzen Herzen,
versucht zu lindern so viele Schmerzen.
Er singt und singt,
gibt die Hoffnung nie auf,
baut darauf,
das es ihm gelingt,
Frieden zu verbreiten,
Liebe zu sähen,
dass alle seinen Gesang verstehen,
er Hoffnung bringt.

Von Ost nach West, von Süd nach Nord,
ein Vöglein flog von Ort zu Ort.
Seine Hoffnung wurde zerstört,
kein Mensch hatte seine Botschaft gehört.
Manche ignorierten ihn,
manche warfen Steine nach ihm.

Seine Stimme noch einmal erhebend,
am ganzen Körper im Todeskampf bebend,
singt er von Taub- und Blindheit,
die wird sein.... Untergang der Menschheit....

© Morgan MacAilis September 2001
Resignation

Hoffnungslos den Blick gesenkt
keinen Lichtstrahl glauben schenkt
blind in die Nacht der Resignation
taub in die wüste der Frustration
und alles Leben geht zu ende

Abgestumpft den Kopf gewandt
ein Herz das voller Kummer brannt
lahm durch den Garten der Irrelation
stumm durch den Tag der Mutation
und alles Leben geht vorbei

Trostlos die Schulter gebeugt
Dunkelheit die von Trauer zeugt
keine Hoffnung in sich finden
keine Zukunft an sich binden
und alles Leben leise stirbt


Hoffnungslose, abgestumpfte Trostlosigkeit
Lichtstrahlen des Herzens im Trauer der Zeit
Resignation und Frustration machten sich breit
taube und blinde Unendlichkeit
das Leben mit sich nimmt

© Morgan MacAilis 2006
Hoffnung der erlöschenden Sonne

Die Sonne sich traurig ins Meer herabsenkt
ihre Tränen dem schweigen des Ozeans schenkt
die Hoffnung erlosch im Abendrot
und alles aus den Angeln zu gleiten droht
Menschen voller Angst und Resignation
ohne Träume, alles verschlingende Frustration

das Ende hat begonnen
doch keiner will es sehen
zu viel Zeit ist verronnen
alles scheint still zu stehen

die Sonne kraftlos ihr Leben aushaucht
Dämmerung des Nichts auftaucht
und auch den letzten Rest von Licht verschlingt
wenn nicht ein letzter Versuch gelingt
nicht einer wagt dagegen aufzubegehren
mit der Kraft der Liebe sich zu wehren

das Ende war da
als die Sonne ins Meer versank
und keiner mehr sah
wie jedes Leben mit ihr ertrank

© Morgan MacAilis Februar 2003
Tiefer sehen

Meine Sehnsucht, tief in mir eingeschlossen.
Verrücktheit über mein Äußeres ergossen,
wer schaut tief genug um mein verletztes Ich zu sehen?
Wer hat die Stärke den Weg mit mir zu gehen?
Gehörst du zu denen, die sich lassen blenden,
die sich nach drei Blicken abwenden?
Siehst du denn nicht meinen Schmerz?
Erkennst du den nicht mein weinendes Herz?

© Morgan MacAilis Dezember 2011
Sternenwache

Ein Stern am Himmel über mich wacht,
bei seinem Anblick mein Herz vor Freude lacht.
Er gibt mir das Gefühl beschützt zu sein.
Er strahlt so hell, und ist doch so klein.
Wann immer ich traurig bin,
sehe ich hoch, und schaue dort hin,
wo mein kleiner Stern steht,
und dann es mir wieder besser geht.

© Morgan MacAilis Juni 1997
Gedacht - Gelacht

Ich habe gedacht, es tut nicht weh.
Ich habe gelacht, beim Wiedersehn.
Ich habe gedacht, es wäre vorbei.
Ich habe gelacht und wollte doch wein.
Ich habe gedacht, dass kann doch nicht sein.
Ich habe gelacht und mein Herz brach in zwei.

Ich habe gelacht... Ich habe gelacht...

© Morgan MacAilis November 1997
Den Sinn genommen

Inhaltslose Gedanken, die sich im Kreise drehen,
unbeantwortete Fragen, kein Ende zu sehen.
Jahr ein, Jahr aus, das gleiche Spiel,
suchen nach dem Sinn, dem Ziel.
Doch hat man alle Fragen gelöst,
man wieder auf eine neue stößt.
Am Ziel angekommen,
ist einen jetzt nicht des Lebens Sinn genommen?

© Morgan MacAilis Juli 1999
Wie im Traum

Ein Hauch von Zärtlichkeit streift mein Gesicht,
wärmende Seligkeit erfüllt das Herz mit goldenem Licht,
liebende Blicke hüllen mich ein,
seidene Stricke erzeugen den haltenden Schein,
tiefe Gefühle machen sich breit,
Liebe erwacht für alle Zeit,
leuchtende Sterne bedecken den Raum,
ich schwebe dahin wie im verzauberten Traum.

© Morgan MacAilis
Entführe mich

Entführe mich in eine Welt,
in der nur unsere Liebe zählt.
Erfülle meine leeren Räume,
erfülle meine geheimen Träume.
Halte meine Hand,
führe mich in ein unbekanntes Land.
Sei in dunkler Nacht mein Stern,
hab mich einfach nur gern.

© Morgan MacAilis April 1999
Angst der Gefühle

Blicke voller Trauer,
auf dem Rücken einen Schauer.
Augen, die zu Boden sehen,
Ahnungen, doch kein Verstehen.
Blicke voller Tränen,
inneres Sehnen....

So anders und doch so vertraut,
Gefühle pulsieren unter der Haut.
Hände, ineinander verkrampft,
Berührung, vorsichtig, sanft.
Langsames herantasten,
versuchen zu mindern die Lasten....

Ängstlich, wie ein Reh,
berauschend wie die See.
Viele Arten in einer Person,
hoher Preis, doch großer Lohn.
Alles auf eine Karte setzen,
hoffen, Liebe wird Schmerz ersetzen....

© Morgan MacAilis Oktober 2000
Natur

Alles Schöne ist vergänglich,
eine Rose verblüht schon nach kurzer Zeit.
Die Bäume verlieren im Herbst ihre Blätter,
der weiß Schnee wird grau und matschig.
Liebe und auch Freundschaft verblasst mit der Zeit,
schläft ein, wird zur Gleichgültigkeit,
ja, sogar zu Hass.
Man sehnt sich oft zurück.
Doch die Natur hat uns eins voraus,
sie kommt wieder,
regeneriert sich,
es war nur ein Schlaf,
eine Erholungspause,
so wird es immer sein.
Zu mindestens so lange,
bis wir Menschen die Natur zerstört haben.
Dabei sollten wir sie achten,
und von ihr lernen.
Denn sie kann etwas, was uns nicht sehr oft gelingt....
Neu anfangen und nicht zurück zu schauen....

© Morgan MacAilis Dezember 1998
Verstecken

Vieles kann ich nicht klar erkennen,
weiß nicht wie soll ich es verstehen.
In welche Richtung soll ich rennen,
welchen Weg gehen?
Du hast in mir Gefühle erweckt,
die ich schon glaubte nie mehr zu erleben,
doch sie haben mich auch sehr erschreckt,
bringen sie mich doch zum Schweben.
Doch wie wird es sein, wenn ich aus ihnen erwache?
Falle ich dann in ein dunkles Loch?
Ich weiß, dass ich mich selber unglücklich mache,
wenn ich jetzt zweifle, aber warum tu ich es dann doch?
Meine Ängste halten mich ab,
ich kann Dir nicht entgegen gehen,
ich weiß zwar, dass ich auch Gefühle für Dich hab,
doch kann ich auch viele Hindernisse sehen.
Drum spiele ich wieder den Vogel Strauß,
stecke den Kopf in den Sand,
bleibe lieber in mein schützendes Haus
und weise Dich von der Hand.

© Morgan MacAilis Juni 2000
Noch mehr Fragen

Ich fühle mich klein, in mir selbst gefangen
und weiß nicht, wie soll ich daraus gelangen.
Verwirre mich selber immer mehr,
bewirke, dass ich mich fühle einsam und leer.
Dabei ist es doch gar nicht so,
ich bin doch eigentlich recht froh.
Habe Freunde, bin nicht allein,
warum muss ich dann so traurig sein?
Ich kann das alles nicht verstehen,
warum kann ich nicht einfach nach vorne sehen.
Ich weiß nicht, was ich eigentlich vom Leben erwarte,
worauf ich hoffe, worauf ich warte,
aber ich weiß, da ist noch was,
auch wenn ich nicht weiß, was ist denn das!
Meine Gedanken verirren sich im Labyrinth,
machen mich schwach wie ein kleines Kind.
Fühle ich mich denn nur so allein,
oder wird es auch so bei anderen sein?
Ich habe so viele Fragen,
doch niemand kann mir die Antworten sagen.

© Morgan MacAilis Juni 2000
Deine Liebe

In dunkler Nacht warst du mein Licht,
hast mir neuen Mut gegeben,
am Anfang traute ich mich nicht,
doch jetzt will ich mit Dir leben....

Du hältst mich fest, Du gibst mir Kraft,
neue Wege zu gehen,
durch Dich habe ich vieles geschafft,
ich kann jetzt nach vorne sehen....

Mein Herz hast Du ganz sanft berührt,
erwecktest mich aus meinen Schlaf,
hast mich mit Zartheit geführt,
ich bin froh, dass ich Dich traf....

Deine Nähe macht mich trunken,
ich will immer bei Dir sein,
in Deinen Augen tief versunken,
ich fühle mich nicht mehr allein....

© Morgan MacAilis Oktober 2000
Vor langer Zeit?

Vor langer Zeit und nicht lang her,
sagte ich, ich kann nicht mehr....
Keine Kraft, kein nach vorne sehen,
keine Lust den Weg weiter zu gehen....

Vor langer Zeit und doch so nah,
ich in Deine Augen sah....
Neue Welten taten sich auf,
und ich hoffte darauf....

Vor langer Zeit und einen Augenblick,
kam meine Kraft zu mir zurück....
Ich sah in mich und erkannte,
dass ich mich nicht wirklich kannte....

Vor langer Zeit... ist es wirklich so lang her,
dass ich meinte, ich kann nicht mehr?
Meinen inneren Punkt durch Dich gefunden,
meine Schwäche mit Deiner Hilfe überwunden....

© Morgan MacAilis November 2000