Feine kleine Reime....

Gedichte | Poem | Verse


Als ich vor Jahren ins Internet gelangte und schnell mein virtuelles Zuhause im Chartraum Herzflimmern bei MSN fand, begegneten mir eine Vielzahl interessanter Menschen. Ich stellte schnell fest, dass sich einige von ihnen auch lyrisch bewegten und erhielt von ihnen, nach Anfrage meinerseits, das Okay zum Veröffentlichen ihrer Texte auf meiner Homepage. Leider gibt es diesen Raum nicht mehr und der Kontakt riss ab. Trotzdem habe ich beschlossen ihre Worte hier wieder aufzunehmen.


Anton


"Was er selber von sich und seinen Gedichten schreibt:
Ein Dichter bin ich nicht und ich werden auch keiner. Ich schreibe Gedichte wenn mir danach ist und wenn ich einen Grund habe sie überhaupt zu schreiben. Ich bin eigentlich ein sehr lebendiger Mensch von dem man als einen "alten" Freund so was niemals erwarten würde. Der Remi oder der Angelo würde nie auf mich durch ein Gedicht von mir kommen. Doch wenn ich ab und zu alleine bin und mir einfach ein Reim durch den Kopf schießt, setze ich mich einfach hin und schreibe los. Ohne es vorher auf Papier zu schreiben oder es sonst irgendwie vorzubereiten, es kommt Zeile für Zeile einfach so wie von Geisterhand. Kann ich nicht erklären. Jeder Mensch hat mal einen Tag, wo er über sich hinauswächst. Das ist kein Wunder oder Sonderfall, es ist einfach nur normal. Ich schreibe Gedichte nicht aus Trauer sondern einfach wenn mir danach ist..."

An einen besonderen Menschen    26.10.2000
Es war ein schöner Wald
Da bin ich sehr oft spazieren gegangen
Dort gibt es einen wunderschönen Ort
Um ihn herum stehen viele Bäume
Dort gibt es im Sommer sehr viele Vögel
Deren Gesang ist sehr schön
Sie wollen dir etwas erzählen
Doch du musst dich öffnen
Du musst denen genau zuhören
Wenn du sie verstehen willst
Von deinem ganzen Herzen
Dann kannst du hören was sie dir erzählen wollen
Sie erzählen dir über die Liebe und das Leben
Die Vögel sagen dir
Ob und wann du den richtigen Partner finden wirst
Deinen verlorenen Stern der in deinem Leben
Eine Leere hinterlassen hat
Du musst ihn finden
Ihn wieder zum Leuchten bringen
Und seid diesem Moment wird er
Immer für dich da sein
Er wird dich respektieren
Er wird dir zuhören und dich verstehen
Wenn du die Natur verstehst
Und wenn du sie aufmerksam beobachtest
Dann bist du bereit
Du bist bereit das Leben zu verstehen
Derjenige der das Leben versteht
Er wird finden wonach er sucht
Und das was er findet
Wird ihn mit grösstem Glück erfühlen
Ich bin auch einer
Einer von diesen vielen Sternen
Ich würde so gerne zu dir gehören
Ich würde für dich leuchten
Mit dir würde ich gerne diesen Wald besuchen
Und schauen ob wir das Selbe verstehen
Was die Vögel uns sagen
Ich hoffe nur heimlich
Das wir mal zusammen zu diesem Wald gehen.
© Anton


Angst Dich zu verlieren    01.11.2000
Hat sich nicht jeder mal gefragt
was wohl bringen mag der Tag
an den man einen guten Freund verliert
es ist die schlimmste Angst für mich
ein langes Leben ohne dich
ich will für immer bei dir sein
doch das Leben ist gemein
so nah bei dir und doch so fern
bei dir wär ich jetzt so gern
doch ich bin hier und du bist dort
in einem mir zu fremden Ort
ich weiß ich seh dich nochmal wieder
doch der Abschied macht mich nieder
sowie damals, sowie immer
ich vermisse dich dann wieder
dann bist du wieder in der Ferne
und ich alleine ohne Ende
Du bist für mich ein wahrer Freund
und du bist immer für mich da
ich war sehr über dich erfreut
doch leider bist du nicht mehr da
© Anton

Einseitige Liebe    01.11.2000
Ich liebe dich doch du mich nicht,
Du erwiederst meine Liebe nicht,
Du würdest es wollen doch später bereuen,
Du kannst es nicht, Du versuchst es nicht.
Ich kann dich verstehen und alles klar sehen,
Es liegt auf der Hand, dein Herz ist verbrannt.
Es kann nicht mehr lieben und macht noch viel durch,
Ich möchte dir helfen doch weiss nicht wodurch.
Ich freue mich jeden Tag auf dich,
In meinen Träumen vefolge ich dich.
So schöne Träume träum ich von dir,
Ich liebe dich sehr erzähl ich dort dir,
Du hörst mir zu und lächelst zurück,
Ich freue mich dann und bin voller Glück.
Ein sehr guter Mensch, das bist du für mich,
Ich liebe dich sehr und lächle für dich.
© Anton


Scherben meines Herzens    18.01.2001
Eine Glasscherbe glänzt,
Auf dem Boden ganz hell.
Sie ist alleine,
Die Zeit rennt schnell.
Der Zeiger der Uhr bringt mich um den Schlaf,
Ich liege nur wie ein schwarzes Schaf.
Die Scherbe ist von meinem Herz,
Es bricht immer mehr vor lauter Schmerz.
Es ist mein Herz was auf dem Boden liegt,
Die Einsamkeit hat wieder gesiegt.
Ich hoffe das alles ist nur ein Traum,
Ich hoffe du bist hier in diesem Raum.
Doch mach ich die Augen auf bist du weg,
Dann fühle ich mich wie der letzte Dreck.
Die Scherben fliegen durch die Luft,
Was bleibt ist die Leere in einer Gruft.
Ein endloses Loch in meiner Seele,
Schneidet mich wie ein Messer die Kehle.
Ich schaue dein Foto die ganze Zeit an,
Was bringt mir das? An dich komm ich nicht ran.
Der übrig gebliebene Teil meines Herzens,
Zerfällt in tausende Stücke wie Glas.
Ich weine und meine fallenden Tränen,
Zerschmettern am Tisch und verschwinden wie Gas.
Damals haben wir gerne gekuschelt,
Ich war für dich da doch verstellt hab ich mich.
Das war ein Fehler, es gibt kein zurück,
Ich denke die ganze Zeit nur an dich.
Verlorene Seele und zerstörte Gefühle,
Zerschmettertes Herz und unendlich viel Schmerz,
Mischen sich wie durch eine Mühle,
Ich liebe dich Dragi und das ist kein Scherz.
© Anton