Wenn bunt die Welt sich färbt....

Herbsterwachen | Farbenpracht | Wandel der Zeit


Bevor klirrende Kälte Einzug hält, erstrahlt bunt noch mal die ganze Welt. Ein Farbenrausch wohin man sieht, herbstliche Töne, wie ein liebliches Lied. Graue Schatten noch nicht in Sicht, nur ein mildes wärmendes Licht. Die Hitze des Sommers langsam schwindet, die Kälte des Winters uns noch nicht findet. Stürmische Winde übers Land fegen, bedecken alles mit perlenden Regen. Und bald schon die Farbenpracht verklingt, die Welt im Alltagsgrau versinkt.



"am ende des weges sich begegnet und nochmal ziele gesteckt. stürmische gefühle, zweite luft, freier fall. herbsterwachen, neu entdeckt."
| herbert grönemeyer |



Der Herbst, mit all seinen verschiedenen Seiten ist mir die liebste Jahreszeit. Eine eigene, einzigartige Welt zwischen Sommer und Winter. Abwechslungsreich und voller kleiner Farbwunder. Man weiß nie was der nächste Tag bereithält. Spätsommerliche Oktobersonne im Wechsel mit herbstlichen Stürmen, die bunte Blätter umherwirbeln. Und während man durch malerische Landschaften wandert, kann die Seele vor der langsam beginnenden kalten Jahreszeit Ruhe tanken.

ZYKLUS

Naturfarbenspiel im Einklang. Fortbestand und Wandel. Immerwährender Rhythmus....

ANSCHMIEGEN

Haltsuchend angelehnt, und in perfekter Harmonie ein Bild voller Symbolik erschaffen....

VERGÄNGLICH

"Das entschieden Charakteristische dieser Welt ist ihre Vergänglichkeit."
|franz kafka|

WUNDERBAR WANDELBAR

Der Herbst, vielfältig in seiner Erscheinung. Bunt, trüb, einsam, in Mengen, nass, trocken, kalt, warm. Und jeden Tag anders.

HERBSTLICHE MORGENGRÜSSE

Der Tag beginnt nebelig und trüb und doch kann man ihm schöne Momente abgewinnen. Alles eine Frage der Einstellung.

WECHSELHAFTE EWIGKEIT

"Wohl ist alles in der Natur Wechsel, aber hinter dem Wechselnden ruht ein Ewiges."
|johann wolfgang von goethe|

HERBSTTRÜBE MELANCHOLIE

Für manche ist es nur ein verwelktes, einsames Blatt, welches seinen Weg auf die Erde noch nicht gefunden hat. Mich bringt es zum Nachdenken. Je nach Stimmung kreisen mal positive und mal negative Gedanken in meinem Kopf herum. Oder ein Mix aus beidem....

ZU MEINEN FÜSSEN

Frische Winde ziehen übers Land, rütteln und schütteln, wie von Geisterhand, an dünnen Baumgeäst. Blätter in ihrer letzten Lebensphase, bilden am Boden der Getiere ein Nest. Der Geruch von kühlen Herbstregen steigt mir in die Nase, während ich vergnügt durchs Laub hüpfe.

BESONDERS

Einzigartig durch seine Art, auffallend anders im Meer der Gleichheit, das Gleiche zwar und doch wieder nicht.... Und auch wenn andere sich bald anpassen werden und die Besonderheit kopieren, so bleibt doch die Tatsache bestehen, dass es nur Nachahmer sind....

SANFTE TÖNE

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die Farben sind verblasst nun schon. Die Zeit des Schlafens bahnt sich an, die Zeit der Regeneration.
Ein Neubeginn, ein Neuanfang, darauf wird sich nun eingestellt. Und ist es soweit, ist die Zeit gekommen, erblüht eine neue Farbenwelt.

EINSAM

Ich ziehe meine Runden durch die schwindende Sommerszeit. Verstummt ist fröhliches Stimmengewirr, verklungen heiteres Lachen. Gesenkte Gesichter, in eilender Hast, leer und inhaltslos.
Mit den Sommerfarben verlor sich auch die offene Aufmerksamkeit im Blick.

BETT AUS LAUB

Sanft falle ich, schwebe von meinem mir bekannten Platz hinab in eine mir unbekannte Welt. Doch Angst verspüre ich keine, denn ich weiss, ich bin dort nicht alleine. Falle in die haltenden, in die beruhigenden Hände, die mir so vertraut, die mich Willkommen heißen. Und bette mich zum letzten Schlaf an ihrer Seite.