Sternzeichen

der schütze


Schütze 23.11.-21.12.
9. Zeichen des Tierkreises - Sternbild der südlichen Milchstraße
Optimistisch, sorglos, Freigeister, Denker, intelligent, wissensdurstig, vielseitig, weltoffen, energisch, fröhlich, direkt, offen, großzügig, Verschwendungssucht, unorganisiert, taktlos, angeberisch


Der Schütze in der Mythologie
Das Sternbild des Schützen stellte den Zentauren Chiron dar. Die Zentauren waren wilde Geschöpfe mit einem menschlichen Oberkörper und einem Pferdeleib, zumeist gewalttätig und trunksüchtig. Nur der unsterbliche Chiron galt als weise, hilfsbereit und gastfreundlich. Er unterrichtete sogar manche Helden und Göttersöhne wie Herkules, Achilles, Orpheus und Jason. Chiron erfand Pfeil und Bogen und war deshalb als der erste Schütze überhaupt. Doch als er einmal zusammen mit Herkules an vergifteten Pfeilen hantierte, drang eine der vergifteten Pfeilspitzen in seinen Huf. Diese Verletzung bereitete ihm fortan unerträgliche Schmerzen, so dass er sich den Tod herbeiwünschte. Jupiter setzte ihn als Sternbild des Schützen an den Himmel.


Der Schütze braucht eine Vision. Er glaubt an Ideale und sucht in allem nach einem Sinn. Er strebt nach Weite und neuen Horizonten. Er hat ein Ziel im Auge, denkt jedoch kaum an den Weg dahin, kümmert sich nicht um die Details der Verwirklichung. Tauchen Schwierigkeiten auf, gibt er oft zu schnell wieder auf und sucht sich etwas Neues, an dem sich sein Feuer und seine Begeisterung entzünden kann. Er sieht die Möglichkeiten und Zusammenhänge hinter den Geschehnissen und versucht, darin einen Sinn zu finden. Er vertritt eine ausgeprägte eigene Meinung und setzt seinen Willen geschickt ein, ohne mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Der Schütze ist ein Idealist und ein Optimist.
Der Schütze ist ein Mensch, der in der materiellen Welt das Nächstliegende übersieht. Er neigt zu Selbstüberschätzung bezüglich Wissen und Denken, zu geistigem und moralischem Hochmut und zur naiven Annahme, dass allein die Beschäftigung mit "höheren Dingen" ihm Überlegenheit gibt. Er nimmt den Mund eher zu voll, als dass er zu falscher Bescheidenheit neigt. Die Klippe, über die er immer wieder in seinem Leben stolpert, ist die Verwechslung von Schein und Sein. Er gibt gerne etwas Größeres vor, als er ist. Er lässt sich von Titeln und äußerem Schein beeindrucken. Mit der Überzeugung, dass ihm die ganze Welt zu Füssen liegt, kann er zwar überheblich wirken, erreicht aber auch mehr als andere. Er verfügt über ein ausgezeichnetes Selbstvertrauen und ist nur schwer davon zu überzeugen, dass auch andere einmal recht haben könnten. So kann er mit schwungvoller Überzeugungskraft seine Ideen vertreten. Seine feurige Begeisterung wirkt ansteckend. Für seine hohen Ideale braucht der Schütze "Projektionsflächen" mit denen er sich identifizieren kann. Viele verschieden Institutionen bieten dem Schützen Möglichkeiten seiner Begeisterung Ausdruck zu verleihen. Doch eigentlich geht es um seine eigenen, ganz persönlichen Visionen. Oft lernt er erst in den harten Lektionen des Lebens, dass letztlich nur die eigene innere Wahrheit befriedigt. Für ein erfülltes Leben muss ein Schütze seine eigenen Vorstellungen verwirklichen.


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